Grindal

 

Grindal Zucht

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Die bis ca. 10 mm langen, weißen Grindal sind das optimale Futter für fast alle Jungfische. Vorallem aber für schnellwachsende Fische denn die finden in den Mikrowürmern alles was sie für ein schnelles Wachstum brauchen. Ein weiterer Vorteil der Grindal ist dass diese relativ einfach zum züchten sind. Desweiteren kann üder die Grindal den Fischen Vitamine und Mineralien zugeführt werden, einfach kleinere Mengen von Mineralien oder Vitaminen dem Futter der Grindal untermischen. Das verfüttern der Grindal sollte dann kurz nach der Futteraufnahme der Grindal erfolgen. Ein Nachteil der Grindal ist das diese relativ fetthalting sind, und deshalb nicht als Dauernahrung den Fischen verabreicht werden sollten, sondern ledigleich als Beifutter.

Was braucht man zur erfolgreichen Grindal Zucht

Behälter mit Deckel 0,25 – 2 Liter

Seramis

Glasscheibe (ca ¼ der Behälterfläche)

Grindal Zuchtansatz

Milupa Gertreidebrei 7-Korn milchfrei

Pflanzensprüher

Zuchtanleitung

Seramis gut auswaschen und anschliessend das Behältnis zuca. 80% füllen. Tip: Seramis mit Hilfe eines ausgedienten Aquarienkeschers vorher gut abtropfen lassen.

Wichtig ist dass der Deckel mit ein paar Luftlöchern versehen wird, damit auch Sauerstoff in das Behältnis eindringen kann. Die Löcher nicht zu gross machen damit der Zugang für Fruchtfliegen erschwert wird. Ich nutze hierfür eine Nadel mit dem, entsprechend der Behältergröße, ca.15-50 Löcher in den Deckel steche.

Als nächstes gibt man den Zuchtansatz in die Mitte des Behältnisses und bestreut ihn ein wenig mit Futter. Achtung, nur soviel füttern wie innerhalb der ersten 1-2 Tage gefressen wird. Daraus ergibt sich auch dass Fütterungsintervall von ca. 2-3 mal pro Woche. Anschlissend legt man die Glasscheibe über die Futterstelle. An dieser Glasscheibe sammeln sich dann später die Würmchen und können hier mit Hilfe eine Wattestäbchens oder Ähnlichem entnommen werden.

Einmal die Woche sollte das Granulat mit Hilfe des Pflanzensprühers frisch angefeuchtet werden und dass im am Behälterboden befindliche Wasser, inkl. der Stoffwechselendprodukte der Tiere, abgegossen werden. Achtung, im Wasser stehende Kulturen neigen zur Fäulnisbildung.

Ist das Seramis verschmutzt gibt es u.a. zwei Möglichkeiten:

  1. Nachfüllen von ca 1cm frischen Granulats auf die oberste Schicht. Die Grindal wandern zum fressen nach oben ins neue Granulat. Haben sich genug Grindal in der obersten Schicht angesammelt kann diese Schicht in einen neuen Behälter überführt werden.

  2. Das gesamte Granulat in ein Eimer geben und 2-3 mal mit Wasser durchspülen. Zwischen dem Durchspülen einige Sekunden warten sodass sich die Würmchen am Bodengrund absetzen können. Bei dieser Methode gehen zwar einige Tierchen verloren hat sich aber bei mir auch bewährt, insbesondere wenn sich Milben und ähnliche Fremdlinge im Behältnis mit angesiedelt haben

Generell empfiehlt sich immer mehrere Zuchtansätze zu pflegen um einen Totalverlust bei etwaiigen Störungen (Schädlinge, Fäulnisherde…) auszuschliessen.

 

Verfasser: Hubert Keller

 

 

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